Die TuxMobil Seiten bringen Infos ueber Unix auf mobilen Computern. Oft bekomme ich
auch weitere Anfragen zu Laptops. Ich moechte hier versuchen, die wichtigsten Fragen
zu beantworten.
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Prozessor (CPU)
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Neben dem Typ (Intel Pentium III ™, Celeron™, AMD Athlon™, TransMeta Crusoe™, MAC™ CPUs, ..)
bestimmt auch die Auslegung auf mobile Geraete den Preis. Ein Pentium III (mobile)
kostet wesentlich mehr als ein Pentium III (desktop). Dafuer sind die mobilen
Prozessoren, aber auch kleiner, leichter und stromsparender. Meistens
benoetigen sie auch keinen Luefter.
Tip:
Es muss nicht immer der Marktführer sein.
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Taktfrequenz
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Je hoeher die Taktfrequenz (Beispiel: 900MHz), um so hoeher der Preis. Aber
auch Stromverbrauch und erzeugte Abwaerme steigen an.
Tip:
Waehlen sie anstelle einer hoeheren Taktfrequenz mehr Arbeitsspeicher.
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Arbeitsspeicher (RAM)
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Noch ist Arbeitsspeicher billig. Aber achten sie auf die Aufruestbarkeit des Geraetes.
Ist dies ohne Fachkenntnisse und Spezialwerkzeug moeglich? Bis zu welcher
Maximalgroesse kann der Speicher ausgebaut werden? Wieviel Speicherbaenke gibt es?
Tip:
Nehmen sie nicht die Originalbausteine des Herstellers. Diese sind oft wesentlich
teurer. Es gibt gleichwertige Ersatzprodukte mit Funktionsgarantie.
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Grafikkarte
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Achtung: Die billigeren Shared-Memory Karten reichen nur für einfache Anforderungen
aus. Besonders unter Linux sind sie nicht empfehlenswert.
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Display
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Die Herstellung grosser und fehlerfreier Displays ist teuer.
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Modularitaet
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Austauschbare Komponenten (Festplatte, DVD, Akku, ..) kosten ihren Preis.
Aber ich finde sie ungemein praktisch. Alles was man gerade
nicht braucht, muss man nicht mitschleppen.
Und im naechsten Modell (der gleichen Baureihe) lassen sich die Komponenten weiterverwenden.
Tip:
Externe Komponenten herstellerunabhaengig anschaffen, z.B. als USB oder PCMCIA Version.
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Gewicht
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Kleinere und leichtere Laptops kosten mehr. Aber ein leichteres
Geraet nimmt man natuerlich lieber mit auf die Reise.
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Festplatte
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Liegt die Festplattenkapazitaet ueber dem Durchschnitt, so
ist mit einem wesentlich teureren Preis zu kalkulieren.
Achtung: bei manchen Bauformen (vor allem bei Sub-Notebooks)
ist mit einem hohen Geräuschpegel zu rechnen.
Tip:
Spaeter nachruesten oder eine externe Festplatte anschaffen.
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Tastatur
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Neben einem guten Druckpunkt der Tasten, sollten sie auch auf die Anordnung der Tasten achten.
Typische Stolpersteine (aeh Tasten) sind ungeschickt angebrachte Cursor-Tasten.
Optimal ist die Anordnung als auf den Kopf gestelltes "T".
Liegen ESC und F1 zu dicht nebeneinander werden sie leicht verwechselt (vi).
Guenstig ist eine Fn Taste die den Ziffern-Block in Betrieb nimmt.
Unguenstige Loesungen, blockieren den Ziffern-Block ausschliesslich
fuer Ziffern.
Wer internationale Tastaturen braucht, wird diese meist nur fuer gute
Markengeraete bekommen.
Tip:
Schreiben sie einen kurzen Text und probieren sie, ob ihnen die Tastatur zusagt.
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Maus / Touchpad
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Es existieren verschiedene "Maus" Typen für Laptops: TrackBall, TrackPoint, TouchPad.
Tip:
Wer mit der eingebauten Maus Schwierigkeiten hat, kann eine externe Maus benutzen.
Für Laptopbenutzer gibt es extra kleine Ausführungen.
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Docking Station / Port Replicator
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Guten Markengeraete bieten die Moeglichkeit eine Docking Station anzuschliessen.
Diese kann dann zusaetzliche Hardware aufnehmen (Netzwerkkarte, Festplatte, ...).
Port-Replicatoren dienen dazu den Laptop schnell an einen
Desktop anzuschliessen, oder zusaetzliche Schnittstellen (VGA, PS/2, RS232..)
anzubieten.
Beide Arten sind leider proprietär, d.h. ein neuer Laptop
macht auch hier eine Neuanschaffung notwendig.
Tip:
Pruefen sie, ob die Anschaffung wirklich notwendig ist. Man kann den Laptop
auch ueber eine Netzwerkkarte mit dem Desktop verbinden.
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Schnittstellen
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Zu den (externen) Schnittstellen zähle ich:
seriell (RS232), parallel, Infrarot (IrDA),
USB, PCMCIA, Netzwerkkarte, WireLess LAN, BlueTooth, Modem, Diskettenlaufwerk, VGA, DVI, TV IN/OUT, PS/2,
SD Media/MMC Card Slot, FireWire (I.LINK), Memory Stick, Docking Station, Audio IN/OUT
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Achtung: nicht immer sind alle Schnittstellen vorhanden, gerade
die IrDA und die serielle Schnittstelle werden bei modernen Maschinen
oft eingespart.
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Netzteil
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Es existieren zwei Bauformen: eingebaut und extern.
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Akku
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Von den Herstellern werden oft Akkulaufzeiten angegeben, die in der Praxis nicht
erreicht werden (Faustregel: teilen sie die Herstellerangabe durch zwei).
Zusatzakkus sind leider in proprietaeren Formaten und sehr teuer.
Tip:
Mehr Arbeitsspeicher verlängert die Batterielaufzeit (da weniger Zugriffe auf
die Festplatte erfolgen).
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Gehäuse
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Je leichter und stabiler das Material für einen Laptop ist,
desto teurer (Beispiel: Magnesium, Titan).
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Lüfter
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Nicht alle Laptops
besitzen einen Lüfter. Die Lüfterlautstärke kann sehr stoerend sein.
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Zusatzausstattung
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BlueRay-Disc und HD-DVD moegen bald zur Standardausstattung gehoeren, aber noch kosten sie einen Aufschlag.
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Marke
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Laptops unterliegen grossen mechanischen Beanspruchungen. Ich
empfehle daher den Kauf eines Markengeraetes mit verlaengerter Garantie.
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Oft lohnt sich der Kauf eines gebrauchten Geraetes nicht. Die Preise
fuer ein gebrauchtes Markengeraet liegen meist beim Preis
eines fabrikneuen No-Name Produktes. Lassen sie sich beim Kauf
eines Laptops unbedingt die Originalrechnung beifuegen. So stellen
sie sicher das Geraet vom rechtmaessigen Eigentuemer zu kaufen. Und
eine eventuelle Restgarantie kann bei Bedarf von ihnen in Anspruch
genommen werden.
Eine Empfehlung fuer einzelne Hersteller moechte ich nicht aussprechen. Aber
ich empfehle den Kauf von Markengeraeten.
Wer mir weitere Tips zusenden moechte, kann mir gerne schreiben.